KULTUR.21 berichtet heute von zwei großen Kulturevents in Venedig, den Filmfestspielen und der Architekturbiennale. Außerdem stellen wir das neue Buch von Günter Grass vor – eine Begegnung mit der deutschen Sprache und den Brüdern Grimm. Und – last but not least – unsere Sommer-Grand Tour. Die letzte Reise führt nach Bayern.
Die deutsche Filmszene ist bei den Filmfestspielen ist 2010 in Venedig wenig präsent. Nur der deutsche Regisseur Tom Tykwer konkurriert mit seinem Film DREI im Wettbewerb.
Stark vertreten ist dagegen die Filmbranche aus Hollywood. Auch aus dem Rest der Welt holen die Festivalmacher immer wieder starke Kinostücke an den Lido und behaupten so ihre Konkurrenz zu Cannes und Berlin.
Der deutsche Pavillon präsentiert sich diesmal in Schwarz-Rot-Gold, mit wehenden goldenen Vorhangschals am Portikus und einem rot ausgeschlagenen Salon im Innern.
Günter Grass erzählt das Leben der Brüder Grimm als Liebeserklärung an die deutsche Sprache und ihre Wörter.
Der Literaturnobelpreisträger schreibt über die Lebensstationen der Brüder, über ihre Mission, Märchen zu sammeln und die Zeitgenossen an ihrer Seite. «Grimms Wörter» durchstreift auch die deutsche Geschichte seit der Fürstenherrschaft und den ersten Gehversuchen der Demokratie.
Nirgendwo gibt es so viele Künstlermuseen wie in Bayern. Wir besuchen drei davon:
TOP 3: Bring mich nach Hause – Das neue Pop-Meisterwerk von Wir sind Helden
TOP 2: «Zehn» – Erzählungen aus Japan von Schauspielerin Franka Potente
TOP 1: Pierre Boulez – Der Star des Musikfest Berlin 2010